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7. Mai 2012
von Dan iKientz
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Every Time I Die, Cancer Bands u.a., 03.05.2012, Universum, Stuttgart

Und noch ein Konzert in kurzer Zeit. Nicht unbedingt ein Konzert, weil ich alle Bands supergeil finde, sondern eher so interessehalber, weil alle gut sind und ich die sehen möchte.

Das ging auch schon mal schief zu Beginn, denn make Do and Mend hab ich nur das letzte Lied gesehn. Die hätten mich interessiert, aber kommen ja nochmal in nächster Zeit.

Danach: Set Your Goals. Kannte ich nur vom Namen, haben mich auch nicht wirklich interessiert und fand ich dementsprechend auch nicht wirklich berauschend.

Danach: Cancer Bats. Viel gelobt, ganz gute neue Platte und bekannt für ihren Frontmann. Der hat auch gleich die Meute (so viele waren garnicht da, hätte mehr erwartet, aber war dennoch ok) gepusht. Sehr lustiger Geselle, der macht das gern, wenn er auch was anderes in nem Lied behauptet :). Hat Bock auf und macht Party, mosht, hüpft, schreit, macht Ausflüge zur Theke. Sehr cool, so will man das live sehen. Mit etwas mehr Leuten und ner klein wenig größeren Bühne wär das sicherlich besser anzusehn gewesen, aber es kam supergut an. Wäre auch schlimm, wenn nicht. Tiefe Gitarre (war mir nicht bewusst, dass die nur einen Gitarristen haben) hatte ordentlich Dampf.

Dann: Every Time I Die. Auch hier: Ein Frontmann, der das Ganze einfach drauf hat. Klar, hatten nen “professionelleren” Sound, lange dabei und abgeklärt. Hier gingen aber alle gut ab, nicht nur der mit dem Mikro. Da ich mit den Liedern nicht so firm bin, kann ich so viel hierzu gar nicht sagen.

Ich fand es etwas kurz, aber naja, die Lieder von denen sind halt net so lang. Und da heutzutage alles ziemlich pünktlich funktioniert…

Shirts haben mich nicht interessiert und fand das was ich gesehen habe auch nicht so interessant. Dennoch guter Konzertabend. Muss nicht, aber kann. Ach ja, das muss ich mir unbedingt merken: Hab professionelle Ohrenstöpsel dabei gehabt und die benutzt/getestet. Ohne wars heftig laut, mit wars gut. Könnte sich wiederholen, der Piepston war erträglicher danach.

30. April 2012
von Dan iKientz
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Pirate Satellite Festival – Tag 1, 28.05.2012, LKA, Stuttgart

Zwei Konzerte in zwei Wochen. Artet in Stress aus :)

Aber hey, wer kann sich schon Hot Water Music entgehen lassen. Und das in so einem Paket. Wow.

Sind etwas später gekommen, an so nem Tag mit 30 grad will man nicht unbedingt in der Halle stehen, geschweige denn bei den Temperaturen im Auto zum LKA sitzen. Egal, aber so um 17 Uhr da sein musste dann schon sein. Den sogenannten “Akustik-Block” mit Dave Hause, Dan Andriano, Tommy Gabel und vor allem Chuck Ragan darf man nicht verpassen. Und Gott sei Dank haben wir das auch nicht, denn das war wirklich ein absoluter Bringer. Das spannende an dem Abend ohnehin dass sich die ganzen Jungs kennen und schon Dinge zusammen gemacht haben. Schätze die treffen sich auch nicht alle Tage so auf der Bühne.

Dementsprechend waren alle super gelaunt und jeder durfte des anderen Lieder mitsingen. Und konnte das auch. Als der Sänger von Alkaline Trio den Text nicht mehr wusste, sprang der Red City Radio (oder wars Cobra Skulls?) Sänger ein. Sehr cool. Egal, der Akustik-Block (von ca. 18:15 bis ca.21.30): Alle vier haben nebeneinander je mit nem Lied eine jeden gemeinsam eröffnet und dann kam jeder einzeln. Mal davon abgesehn dass alles sehr geil war, stachen Dave Hause und Chuck Ragan ganz klar heraus. Super-sympathisch und leidenschaftlich as hell. Jeder mit und bei jedem. Hahaha. Und Chuck Ragan hat den Nachwuchsgewinner, welcher den Tag eröffnet hatte auch noch mal gebeten ein Lied zum Besten zu geben. So muss das sein. An Chucks Hemd konnte man auch den Fortgang erkennen. Nach dem ersten Lied war er am Rücken verschwitzt, nach zwei weiteren war der obere Teil nass und am Ende war es ein komplett nasses Hemd.

Alkaline Trio danach hatten es daher etwas schwer. Lässt sich fast nicht toppen. Die Halle war beim Akustik Block auch dementsprechend gefüllt und gut gelaunt, so dass danach erstmal weniger geboten war. Ich fands sie ok, sie haben alles versucht, aber mehr war nicht drin. Die meisten haben eh auf Hot Water Music danach gewartet. Zu dem Zeitpunkt fiel mir das Stehen schon etwas schwer. Egal, HWM. Los gings, gut gelaunt, sympathisch (wer hätte es anders erwartet:) und mit guter Liedauswahl. Wer kann bei Rooftops auch ruhig stehen und nicht Mitsingen? Die Lieder der neuen Platte gefielen auch, so dass es insgesamt wirklich sehr cool war.

Das Beste war dennoch der Akustik Block (den Begriff hab ich mir nicht ausgedacht, so stand das da). Und das alles für 30 Euro. Schön. Glückwunsch an die Orga. Tag 2 hätte mich Dillinger Escape Plan interessiert, aber schon gesehn (und eigentlich jederzeit wieder, der Oberhammer), so dass ich mir das gespart hab. Zu alt für den Scheiß, uahahah.

Von Merch kann ich leider nicht berichten, da ich mich so weit nicht durchgedrückt hab. Runder Abend mit Family-Atmosphäre.

29. April 2012
von Dan iKientz
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Junius, Wolves like us, 20.04.2012, Zwölfzehn, Stuttgart

Wie hab ich mich doch auf das Konzert gefreut. Zwei sehr geile Bands, in heavy rotation bei mir. Also ab ins Zwölfzehn nach Stuttgart, eigentlich peinlich, dass ich da noch nie auf nem Konzert war. Gemütliche Wohnzimmer-Club-Atmosphäre. Passt genau, hahaha.

Wolves like us haben den Abend der tieferen Stimmungen eröffnet. Auf die Arschtreter-Art. Rock, Schnurrbart, lange Haare, sympathisch, und klar: laut. Haben die Lieder gut rübergebracht, Spaß gehabt. So will man das haben. Mehr weiß ich da auch nicht zu sagen.

Junius danach, kamen dann schon etwas anders rüber. Mehr Schwermut, Delay, Atmosphäre und so weiter. Jedoch keineswegs weniger gut. Ganz im Gegenteil. Sehr professionell mit Einspielern, Gesangseffekte, super Sound. Sehr geil. Und mehr schreib da auch nicht.

Würde jederzeit wieder hingehn, beide haben geile Platten, haben die Songs sehr gut rübergebracht und hatten Spaß (die Beobachtung und die unmittelbar folgende Debatte darüber, dass auf jedem Konzert, egal wie groß oder klein, komische Menschen sind, die irgendwie nicht so aussehen als ob Sie das was sie hören, kennen würden und (dennoch oder gerade deswegen) tanzen und gröhlen wie auf nem Dieter Thomas Kuhn Konzert und sich dabei genau vor mich stellen, lass ich jetzt mal weg:). Die Bude war ganz okay gefüllt.

Schön wars. Eintritt war glaub ich um die 20 Euronen, völlig in Ordnung. Die Shirts waren auch cool und mit 12 Euro super im Preis, so dass ich mir gleich zwei gegönnt hab. Solche Bands unterstützt man doch mehr als gerne.

Kurz und gut. Mehr dazu, von jemand der besser schreiben kann hier.